Color, Sound, approx. 12 minutes
English text soon: Diese Arbeit entstand während des KünstlerInnensymposiums „ORTung“ in Strobl am Wolfgangsee.
Der Titel der Arbeit vereint den Namen des Ortes „Strobl“ und das englische Verb „to strobe“ (abtasten), das auch im Lichteffekt des Stroboskops Verwendung findet, zum imaginären Ort „Strobeville“.
So wie Raum und Bewegung im Blitzlicht des Stroboskops als Abfolge einzelner Standbilder erscheinen, so werden in dieser Arbeit aus den fotografischen Abtastungen des Ortes, der Landschaft und des Lichts Bildsequenzen, die das Abgebildete in Bewegung versetzen, es zum Schwanken bringen.
Das Abgebildete durch Über- und Unterbelichtungen, Verwacklungen, Unschärfen, Reflektion und die Wahl des Blickwinkels in einen Schwebezustand versetzt.
Der Blick wird dabei auf vermeintlich Nebensächliches gerichtet, auf Details, Strukturen und formale Ähnlichkeiten. Zwischen den Motiven werden assoziative Verbindungen geknüpft. Es kommt zu einer Verschiebung der Wahrnehmung. Gleichzeitig schwingt über alledem der Glamour der kaiserlichen Sommerfrische und die Erhabenheit „unberührter“ Natur. Strobl auf Drogen sozusagen.
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© Wiebke Grösch/Frank Metzger

